Hilfesystem

Wie und was lerne ich in der Farbenschule?

Die Farbenschule enthält einzelne Übungen, bei denen Sie Farbfelder in die dafür vorgesehenen Flächen ziehen. So lernen Sie in einem spielerischen Umfeld die Grundzüge der Farbmischung, die Einteilung einer Farbe nach Farbton, Helligkeit und Sättigung, Farbmodelle nach CIEL*a*b*, Itten und NCS kennen. Der praktische Bezug kommt hierbei nicht zu kurz.

Eine Schule die Spaß macht

So funktionieren die Übungen


Anmerkungen

Schwergewicht auf CIEL*a*b* - sinnvoll?

In der Farbenschule werden die meisten Übungen nach dem CIEL*a*b*-Modell berechnet. Es ist das einzige bekannte wahrnehmungsbezogene Farbmodell, das vollständige Rechenbarkeit aufweist. Anzumerken ist aber, dass Alternativmodelle wie z.B. Munsell und NCS durchaus zu passenderen Ergebnissen kommen, da bei ihnen die wahrnehmungsbezogene Definition noch weiter reicht. Ihr Nachteil: sie sind nur innerhalb der Notation des jeweiligen Systems berechenbar, welche auch keine Regel für Zwischenwerte bietet.

Insofern bietet CIEL*a*b* einen sinnvollen Kompromiss - wobei auch dessen Grenzen aufgezeigt werden.

CIEL*a*b*, CIELAB oder CIE-Lab? LCh oder HLC?

In der Farbenschule wird die offizielle Schreibweise "CIEL*a*b*" verwendet. Diese ist in der Kommunikation etwas umständlich, das "*" bereitet auch Schwierigkeiten innerhalb von Software. Oft werden in Fachliteratur oder Software daher auch die Begriffe "CIELAB*", "CIE-Lab", "Lab, "LAB-Farben" u.ä. gleichbedeutend verwendet.

Für die CIEL*a*b*-Polarkoordinaten wurde die Schreibweise "HLC" vom RAL-Institut übernommen. Die Reihenfolge HLC spiegelt die übliche Farbenplanung nach Farbton, Helligkeit, Sättigung besser wider als die umgekehrte, aber ansonsten gleichbedeutende Schreibweise LCh.

Berechnungen und 3D-Screenshots

Alle Berechnungen und 3D-Darstellungen können mit der Software Digitaler Farbatlas nachvollzogen und weiter vertieft werden.