Drucksachen und Werbeerzeugnisse

Die Arbeitsprozesse sind in den letzten Jahrzehnten weitaus einfacher geworden, man ist heute auch als Nicht-Fachmann in der Lage, Drucksachen selbst zu gestalten und eine pdf-Datei via Bestellbutton auf der Website einer Online-Druckerei tausendfach zu Papier bringen zu lassen. In Fragen der Drucktechnik, Typografie und Gestaltung lauern aber viele Stolperfallen.

Verlassen Sie sich bei der Vorbereitung von Drucksachen auf unsere Erfahrung.

Technischer Wandel

1993 war "Desktop Publishing" (DTP) ein hochmoderner Begriff. Im Unterschied zum Fotosatz, wo man mit Schriftscheiben, Chemie und Filmen hantierte, konnte man nun mit Pagemaker oder QuarkXPress seine Druckerzeugnisse an einem kleinen Gerät mit angebissenem Apfel-Symbol gestalten - mit einer sogenannten "Maus". Witzige Technik, die auch noch funktionierte. Da bahnte sich etwas an. Grund Genug, ein "dtp studio" anzumelden.

In den 90ern brachten wir Druckdateien mit Diskettenstapeln oder sündhaft teuren Syquest-Festplatten zur "Belichtungsanstalt". Wehe es fehlte eine Schriftart, dann konnte man nochmal losradeln... und ein paar Freaks berichteten, man könne Dateien auch mit dem Telefon versenden. Hä - wie soll das denn bitteschön gehen? Heute stellt sich das Speicherproblem früherer Zeiten sich nicht mehr: pdf-Datei herstellen, diese uploaden - fertig!

Heute arbeiten wir am liebsten mit Adobe Indesign, Photoshop und CorelDraw. Weitere softwaretechnische Möglichkeiten bieten die Programme der Affinity Suite und auch die OpenSource-Produkte Scribus, Gimp. Wichtige Hilfsmittel sind auch Notepad++, IrfanView, MS Office und andere.

Typografie

Während im Buchdruck schon für eine einzige Schriftart in mehreren Größen ein halbes Vermögen ausgegeben werden musste, relativierte sich dieses beim Fotosatz. Eine Schriftscheibe (z.B. die Linotype Helvetica) kostete Mitte der 80er Jahre um die 500 DM. Ein paar Jahre später kamen Steve Jobs und der Mac, Postscript und freie Auswahl von Schriften, 12 wurden mitgeliefert (darunter mehrere hässliche), andere kaufte man z.B. bei FontShop für 100-200 DM als Datei. Nur kurze Zeit später wurde von der Firma dem Corel-Paket 4.0 ca. 1000 Klone berühmter Schriften kostenlos beigefügt. Schriften für die Massen, Freiheit für die Schrift! Wir arbeiten noch immer gern mit diesen Fonts, denn sie haben eine gute Qualität.

Was hätte Claude Garamond, der berühmte Stempelschneider aus der Renaissance, dazu gesagt? Die kostenlose Verfügbarkeit tausender Schriftarten stellt den Anwender vor neue Probleme. Welche Schrift passt in meinem Fall wirklich? Wie kontrastiere ich sie sinnvoll in Überschriften und Fließtexten? Es nützt nur wenig, wenn man tausende Möglichkeiten vor sich hat, jede mit ihren Stärken für bestimmte Anwendungsbereiche, man sich darin aber nicht zurechtfindet. In jeder Schriftart schwingt die Persönlichkeit des Gestalters und der entsprechende Zeitgeist mit.

Die Schriftgeschichte ist ein höchst interessantes Themengebiet über mehrere Jahrhunderte, mit dem wir uns intensiv beschäftigt haben. Schriften werden bei uns mit Bedacht gewählt, so dass sie zum Kunden und zum Thema der Gestaltung passen "wie die Faust aufs Auge".

Gestalterische Grundfragen

Hier lauert ein weiterer Stolperstein, den man als Nicht-Fachmann nur mit Mühe überschreitet. Nehmen wir einmal an, Sie haben sich für einen bestimmten Farbton entschieden, der Ihre Firma repräsentiert. Es ist keinesfalls trivial, diesen nun in allen Bereichen des Corporate Designs korrekt umzusetzen.

Für Webseiten benötigen Sie korrekte RGB-Werte und für die Druckumsetzung die CMYK-Werte. Bei der Umrechnung sind die korrekten ICC-Profile und Einstellungen des Colormanagements anzuwenden, schon dies ist keine einfache Aufgabe. Hinzu kommt: viele RGB-Farbtöne können in CMYK nicht umgesetzt werden. Ausweg bieten hier nur die Schmuckfarbsysteme Pantone und HKS.

Folien werden meistens in ORAFOL, FASCAL oder 3M kommuniziert und Textilien in Pantone und diversen Herstellersystemen. Welche Lack- oder Wandfarben verwende ich? RAL, Brillux, Schöner Wohnen, Caparol,... jeder Baumarkt kündet davon, dass jeder Hersteller sein eigenes Süppchen der Farbe kocht...

Wenn wir uns mit einem Thema in unserer Firma wirklich gut auskennen, dann ist es das Thema Farbe. Hierzu haben wir eigene Software programmiert und bieten ganz neue Lösungen. Hierzu lesen Sie bitte die Seite Thema Farbe.

Druckfarben: RGB, CMYK, Pantone, HKS,...?

Hier lauert ein weiterer Stolperstein, den man als Nicht-Fachmann nur mit Mühe überschreitet. Nehmen wir einmal an, Sie haben sich für einen bestimmten Farbton entschieden, der Ihre Firma repräsentiert. Es ist nun keinesfalls trivial, diesen nun in allen Bereichen des Corporate Designs korrekt umzusetzen.

Für Webseiten benötigen Sie korrekte RGB-Werte und für die Druckumsetzung die CMYK-Werte. Hierbei sind die korrekten ICC-Profile und Einstellungen des Colormanagements anzuwenden, allein dies ist keine einfache Aufgabe. Viele Bildschirmfarbtöne können aber im üblichen Offsetdruck überhaupt nicht umgesetzt werden. Ausweg bieten hier die Schmuckfarbsysteme Pantone und HKS.

Folien werden meistens in ORAFOL, FASCAL oder 3M kommuniziert und Textilien in Pantone und diversen Herstellersystemen. Welche Lack- oder Wandfarben ist die richtige? RAL, Brillux, Schöner Wohnen, Caparol,... jeder Baumarkt kündet davon, dass jeder Hersteller sein eigenes Süppchen der Farbe kocht.

Wenn wir uns mit einem Thema in unserer Firma wirklich gut auskennen, dann ist es das Thema Farbe. Hierzu haben wir eigene Software programmiert und bieten auch neue Lösungen. Hierzu lesen Sie bitte die Seite Thema Farbe.